Fit for Life: Vegan ernähren?!

Donnerstag, 21. November 2013

Seit meinem letzten Post über meine Ernährung von Ende August hat sich so einiges verändert.
Einige Sachen habe ich allerdings auch beibehalten. Zudem habe ich ja letztens schon angedeutet, dass ich mir viele Gedanken über vegane Ernährung mache. Vor allem auf Instagram poste ich öfters vegane Gerichte. Mittlerweile würde ich behaupten, dass es bei mir auf  Instagram hauptsächlich um Essen geht...

Eines der Sachen, die zunächst geblieben sind, ist das Kalorienzählen. Wie ich in meinem letzten Post geschrieben habe (und wie man es auch hoffentlich sieht?!) habe ich einiges an Gewicht/Umfang verloren.  Seit ein paar Tagen habe ich allerdings damit aufgehört, weil ich mittlerweile weiß welche Lebensmittel meinem Körper gute Nährsthoffe und welche einfach nur leere (unbrauchbare) Kalorien liefern...
Und wie in meinem letzten Post schon geschrieben, wollte ich das ja eh nicht bis an mein Lebensende machen ;) Mich würde interessieren, ob jemand von euch mit Kalorienzählen erfolgreich ist/war?

Was sich jedoch geändert hat, ist, dass meine Ernährung nach und nach immer mehr vegan geworden ist. Wie auch letztes Mal schon beschrieben, habe ich das Fleisch größtenteils durch Tofu (siehe oben) ersetzt und wollte dann auch nur noch Fleisch vom Bauern hier bei uns um die Ecke kaufen. Allerdings ist das letzte mal, dass ich Fleisch gegessen habe, nun auch schon knapp zwei Monate her. Da ich so gut wie nie Aufschnitt gegessen habe, fiel das halt einfach weg.

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Bei Milch und Milchprodukten war es so, dass ich die Milch für meine Haferflocken schon recht früh gegen Sojamilch eingetauscht habe. Normales Joghurt wollte ich wegen der Zusatzstoffe je nicht mehr so oft essen und so habe ich statt "normalem" Joghurt halt einfach Sojajoghurt gekauft. Die
einzigen Milchprodukte, waren nur noch manchmal Mozzarella, Kräuterquark und Eis. Anderer Käse schmeckt mir einfach nicht.

Eier habe ich meist nur für meine ProteinPancakes benutzt. Gekochte Eier oder Spiegeleier schmecken mir ebenfalls einfach nicht. Ihr merkt schon, ich bin kein einfacher Gast, wenn ich zum Essen eingeladen werde ;)



 

Warum mach ich das ganze?
Es fing damit an, dass ich mich gesünder ernähren wollte. Zunächst habe ich immer nur geschaut welche Bestandteile welches Lebensmittel hat. Also wieviel Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Da wurden auch mal gekühlte ChickenNuggets gekauft, weil sie halt wenig Kalorien bei viel Protein hatten... Mehr und mehr habe ich mir aber darüber Gedanken gemacht was noch so in den Produkten drin ist. Einmal gegoogelt und schon war klar: "Nein danke, dass esse ich nicht noch einmal". Ein Stück Fleisch aus Massentierhaltung bzw. stark verarbeitete Fleischprodukte (Burger,
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ChickenNuggets & Co.) sollten bei mir nicht mehr auf den Teller kommen. Ich wollte einfach keine Hormone und Antibiotika mehr durch den Fleischkonsum zu mir nehmen. Ich wollte also nur noch Fleisch aus dem BioLaden kaufen. Aber auch hier werden die Tiere nicht mit wesentlich besseren Futter gefüttert, geschweige denn besser behandelt. Also nur noch Fleisch vom Bauern um die Ecke. Seit diesem Entschluss habe ich genau einmal dort eingekauft. Das Fleisch war wesentlich leckerer als das günstige von ALDI und Co. Trotzdem habe ich es seit dem nicht vermisst, und deswegen einfach nicht gekauft..

Über Milch habe ich schon öfters gehört gehabt, dass sie gar nicht so gesund sein soll, wie es die Milchindustrie gerne immer hinstellt. Abgesehen davon bekommen die Kühe auch hier ne Menge an unnatürlichen Zusätzen in ihr Futter. (Bei Interesse hier ein Video). Also habe ich zunächst auf Sojamilch umgestellt. Da diese aber auch eher umstritten ist (ihr merkt schon, man kann sich auch verrückt machen...) benutze ich größtenteils nur noch Mandel-, Hafer-, Dinkel-, oder Reismilch. Schmeckt mir eh besser :) Nur bei Joghurt und Eis greife ich auf die Sojavariante zurück.

Hühner bekommen ebenfalls irgendwelche Zusätze in ihr Futter. Das wollte ich ebenfalls nicht mehr Essen. Und da ich ja nur das Ei in meinen Pancakes ersetzen musste, habe ich einfach nach einem alternativen Rezept gesucht und dieses gefunden und lieben gelernt :)

Also zusammengefasst:
Der erste Grund war, dass ich mich gesünder ernähren wollte.

Je mehr ich mich aber mit Massentierhaltung und deren Folgen befasst habe, desto mehr denke ich auch über die Frage nach ob ich (diese) Ausnutzung von Tieren unterstützen möchte. Ich kann einfach kein Glas Milch mehr trinken ohne an die Qualen der Tiere zu denken. (Schaut euch den Film Earthlings an.)
Ich weiß, dass vegane Ernährung momentan total im Trend ist, nicht zuletzt wegen "Vegan for fit".  Einiger meiner Freunde belächeln es auch schon und erzählen mir wie wichtig tierische Fette seien (völliger Quatsch!).
Dennoch möchte ich mich in Zukunft weiterhin (hauptsächlich) vegan ernähren. Hauptsächlich deswegen, weil es schwierig ist alles auf einmal umzustellen. Zwar kann ich schnell mal auf Fleisch,
Milchprodukte und Eier verzichten. Wenn ich allerdings bei meinem liebsten Sushiladen das nächste mal bin oder wenn das Ben&Jerrys Eis mich anlächelt, dann wird es sicherlich nicht leicht.
Ich achte einfach darauf, dass ich mich ausgewogen ernähre und setze mich nicht zu sehr unter Druck.
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Eigentlich wollte ich euch hier noch erzählen wie ich mich an einem typischen Tag ernähre, allerdings würde das nun wirklich den Rahmen sprengen. Falls es euch interessiert, dann schreibt es doch in die Kommentare :)

Mich würde es übrigens interessieren ob einer von euch vegan lebt und wie ihr den Umstieg geschafft habt?

PS: Mir geht es bei diesem Post wirklich nicht darum hier irgendjemanden zu missionieren oder dergleichen.
Wen das Thema nicht interessiert, der klickt einfach weg :)


Bitte beachtet, dass ich weder ein Personal Trainer, noch ein Ernährungsexperte bin.
Alle Tipps rund um "Fit for Life" beruhen nur auf meinen Erfahrungen. Bei Fragen könnt ihr euch dennoch gerne an mich wenden.

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